Zu einem Urlaub gehören immer auch Souvenirs. Das Spektrum ist breit: Schmuck, Postkarten, Seidentücher oder T-Shirts mit Urlaubsmotiven bedrucken. Sei es als Geschenk für Freunde und Familie oder für das eigene Wohnzimmer, die meisten Menschen bringen von einer Reise etwas mit. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Auch die Urlaubsländer entwickeln immer neue Methoden, den Touristen die verschiedensten Souvenirs anzubieten.
Manche Wohnzimmervitrinen gleichen regelrechten Souvenirsammlungen. Aber beim Einkauf von exotischen Mitbringseln ist Vorsicht geboten. Schnell hat man etwas Ausgefallenes erstanden und keinen Gedanken an die Zollvorschriften oder den Tierschutz verschwendet. Spätestens am Zoll kommt dann das böse Erwachen, denn auch hier gilt: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.
Beachten Sie offizielle Angaben
An vielen Flughäfen findet man Hinweistafeln oder Plakate, die die Vorschriften des Washingtoner Artenschutzabkommens erklären. Es ist eher bekannt, dass Schildkrötenpanzer, Schlangenhaut, Elfenbein und andere tierische Produkte unter diese Verbote fallen. Man denkt dabei meist an geschützte und vom Aussterben bedrohte Tierarten wie Tiger und Nashörner. Aber unter die sogenannten “artgeschützten Lebewesen” fallen neben zahlreichen Tierarten auch Pflanzen, zum Beispiel verschiedene Orchideenarten. Diese dürfen nicht exportiert und importiert werden.
Man sollte sich also genauestens informieren, bevor man etwas Organisches mit sich führt. Auch bestimmte Lebensmittel können unter diese Regelung fallen. Ein Beispiel sind Haifischflossen, auch wenn sie zum Verzehr gedacht sind oder irgendwie zubereitet sind. Vorsicht ist auch bei Dingen geboten, die man am Strand oder im Gelände gesammelt oder gefunden hat.
In vielen Reiseländern gibt es Bestimmungen, die neben dem Handel mit Antiquitäten oder Kunstgegenständen auch die Ausfuhr von Steinen und Muscheln verbieten. Man sollte also darauf achten, dass auch die Kinder, die gerne am Strand spielen und Muscheln oder Korallen einsammeln, diese nicht ins Gepäck packen. Am Ende ist es sicherer, eine Schnitzerei zu kaufen oder T-shirts mit Urlaubsmotiven bedrucken zu lassen.
Zollvorschriften beachten
Natürlich ist es auch wichtig, sich über die Zollvorschriften der einzelnen Länder zu informieren. In der Regel ist am Flughafen oder in den Reiseunterlagen angegeben, wie viel Tabak, Parfum oder Alkohol man ein- oder ausführen darf. Die Internetseite des Auswärtigen Amtes hält hier umfassende Informationen bereit. Vorsicht ist besser als Nachsicht und wer sich vor Reiseantritt umfassend informiert, der geht kein Risiko ein.